Erinnerungen nachhängen - leben in der Vergangenheit!?

 

 

Heute kommt der Blogpost ausnahmsweise Freitagabend, weil ich das ganze Wochenende sehr ausgeplant und beschäftigt sein werde.

 

 

Es soll heute um Gedanken und Erinnerungen gehen, weil mir zur Zeit viel im Kopf herumgeht und ich einfach mit euch darüber sprechen möchte. 

Vor einiger Zeit habe ich die Hälfte meiner Gegenwart eigentlich in der Vergangenheit verbracht. Das klingt komisch, aber wenn man keine leichte Zeit hinter sich hat, braucht es viel Zeit, um alles zu verarbeiten. Wer das kennt, wird mich sicherlich verstehen. 

Jetzt habe ich, dank viel Zeit und lieben Menschen an meiner Seite, es geschafft alles zu verarbeiten und hinter mir zu lassen. Ich bin so glücklich und zuversichtlich wie schon lange nicht mehr und ja, ich kann sagen, dass ich wieder acht bin. (siehe Film "Traumfrauen"!). 

Trotzdem habe ich immer wieder Phasen, in denen ich mich hinsetze, alte Bilder anschaue und mich wundere, wie schnell die Zeit verrinnt. Dann denke ich an schöne und lustige Momente zurück, aber diese Phasen dauern nicht lange an und dass ist gut so.

Meist höre ich dabei Musik. Da hat wohl jeder seine Lieblingsmusik. Bei ist es auf jeden Fall Nickelback und ABBA. Das faszinierende an ihnen ist, dass sie für jede Lebenslage die passende Musik haben. Manchmal frage ich mich, wie sie das anstellen...

 

Mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, dass es Momente gibt, in der man über seine Vergangenheit nachdenkt. Solange es nicht ausartet und man trotzdem noch in der Realität bleibt, ist das vollkommen okay. 

Wer jetzt denkt, dass ich mein bisheriges Leben bereue, nein, dass tue ich nicht. Ich stehe dazu. Bis auf einzelne Entscheidungen war alles gut, so wie es war. Ich habe aus Fehlern gelernt und bin eine starke Frau geworden, mit Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Ich habe eine gute Menschenkenntnis gewonnen und weiß nun, dass man nicht jedem vertrauen kann und darf. Dass es schlechte Menschen gibt, aber man sich nur mit Leuten umgeben sollte, die einem gut tuen. Denn sie prägen uns und wir sollten immer an eins denken: Die Gegenwart wird eines Tages die Vergangenheit sein - hoffentlich eine, an die wir uns gerne zurückerinnern. 

Und: Die Erinnerungen sind im Herzen, nicht auf Fotos!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0